Beeren und Kräuter bei Wolfsblut

Beeren und Kräuter sind ein fester Teil der ursprünglichen Ernährung des Wolfes, der diese über den Mageninhalt seiner Beutetiere oder direkt aus seiner Umwelt aufnimmt. Viele Beeren und Kräuter sind auch für unsere Hunde wichtige Lieferanten für u.a. Vitamine und Mineralstoffe und schmecken noch dazu lecker. Auch unsere Wolfsblut Hundefutter Rezepturen werden mit leckeren Beeren und Kräutern verfeinert. Erfahre hier mehr über die erlesenen Beeren und Kräuter im Wolfsblut Hundefutter.

Über welche Beeren oder Kräuter möchtest Du mehr erfahren?

Beeren


Brombeere

Brombeeren (Rubus sect. Rubus) zählen, wie viele andere Beerenarten, zu den Rosengewächsen. Allein in Europa gibt es rund 2.000 unterschiedliche Arten dieser Frucht. Sie kommen in allen gemäßigten Regionen Europas, Nordafrikas, Asiens und Nordamerikas vor.

Die Beeren enthalten Apfel- und Zitronensäure, Ballaststoffe, ätherische Öle, Pektin, Gerbstoffe, die Mineralstoffe Calcium, Eisen und Magnesium sowie Vitamin C, E und A. Die Brombeere liefert mehr Provitamin A als alle anderen Beeren.

Geschichte

Bereits im Altertum wurden Brombeeren gesammelt und zu Kulturpflanzen entwickelt. Die heute kultivierte Brombeere, an deren Züchtung mindestens 16 verschiedene Pflanzen der Gattung Rufus beitrugen, existiert erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts. Anfangs wurde sie eher als Grundstücksbegrenzung und weniger zur Obstproduktion genutzt.

Das zeichnet die Brombeere aus:
  • Die Beere ist eine kleine Vitaminbombe
  • Sie wirkt anregend auf die Verdauung
  • Die Blätter können entzündungshemmend im Mund-und Rachenraum wirken
  • Sie besitzen blutreinigende und harntreibende Eigenschaften
  • Sie können durch die Gerbstoffe auch bei leichten Durchfallerkrankungen helfen

Preiselbeere

Die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Heidelbeere und wird häufig mit Cranberry (Vaccinium macrocarpon) verwechselt. Tatsächlich sind die Beeren verwandt. Im Vergleich zu Cranberries sind Preiselbeeren allerdings deutlich kleiner und haben einen säuerlichen und herben Geschmack.

Die rote Beere birgt viele Vitamine und für den Hund wichtige Mineralien sowie Antioxidantien wie Flavonoide und Polyphenole.

Geschichte

Ursprünglich stammt die Preiselbeere aus Eurasien. Heute ist sie aber auch in Europa, Skandinavien, Grönland, Asien und Nordamerika anzutreffen. Viele volkstümliche Namen belegen ihre weite Verbreitung und Nutzung in Mitteleuropa, wie Kronsbeere in Nordwest-Deutschland, in West- (Tirol) und Südost-Österreich Grante, in Südost-Deutschland Moosbeere, [1] auch Riffelbeere [2] oder Grestling.

Das zeichnet die Preiselbeere aus:
  • Antioxidative, antimikrobielle Eigenschaften
  • Kann leicht harntreibend wirken
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Bekannt für positiven Effekt auf den Harnapparat

Kräuter


Eibisch

Der Eibisch (Althea officinalis) , auch Arznei-Eibisch genannt, gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und ist eine ausdauernde, behaarte Staude, die bis zu 1,5m hoch wird.

Wirkstoff ist vor allem der hohe Schleimgehalt, daneben enthält die Pflanze Stärke, Rohrzucker, Pektin und zahlreiche Mineralstoffe. Blätter und Blüten enthalten weniger Schleim als die Wurzel, aber etwas ätherisches Öl.

Geschichte

Als Heilpflanze blickt Eibisch auf eine sehr lange Geschichte zurück. So fanden Forscher im Grab eines Neandertalers, der etwa 60.000 v. Chr. lebte, Spuren dieser Pflanze. Der frühe Mensch nutzte die Kräuter wahrscheinlich zu Heilzwecken. Auch der griechische Arzt Hippokrates wendete Eibisch zur Wundheilung an.

Das zeichnet den Eibisch aus:
  • Reich an Schleimstoffen
  • Hilft bei Schleimhautreizungen der Magen- und Rachenschleimhaut
  • Kann Schleimlösend wirken
  • Reizlindernd

Dill

Dill (Anethum graveolens) , auch Gurkenkraut genannt, ist eines der meistangebauten Gewürze im deutschsprachigen Raum und gehört zur Famillie der Doldenblütler.

Geschichte

Die ersten Aufzeichnungen über Dill findet man im alten Ägypten. Dort wurde schon damals Dill angebaut und sowohl zum Würzen, als auch zum Heilen verwendet. Von Ägypten aus gelangte der Dill nach Rom, und von dort aus verbreitete er sich auf der ganzen Welt.

Das zeichnet Dill aus:
  • Kann appetitanregend wirken
  • Kann Magenschmerzen oder Blähungen entgegenwirken
  • Hat antimikrobielle Eigenschaften
  • Regt die Verdauung an
  • Wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd


Brennnessel

Die Brennnessel (Urticae herba) wird oft in Gärten als Unkraut bekämpft, obgleich sie über enorme Heilwirkungen verfügt. Man findet Brennnesseln in ganz Europa, in Asien und Nordamerika.

Die Pflanze enthält über 20 verschiedene Substanzen, u. a. das Nesselgift mit Histaminen, Acetylcholin, Ameisensäure, viel Chlorophyll, Eiweiß, Serotonin, Flavonoide, Kumarin, Phosphor, Vitamin A, C , B-Komplex, K und viel Eisen. Auch Mineralien wie Kalium, Kalzium, Nitrat und Kieselsäure kommen in größeren Mengen vor. Im Samen befinden sich zahlreiche Mineralsalze, Karotin (Vitamin A) und Vitamin C. In der Wurzel sind zudem Sterine enthalten.

Geschichte

Die älteste Quelle geht auf den römischen Dichter Catull zurück. Er schrieb 57 n.Chr. tatsächlich ein Gedicht über die Brennnessel. Er pries sie dafür, seinen Husten und Schnupfen geheilt zu haben. In der weiteren Geschichte der Kräuterheilkunde fand man ihre Wirkung gegen Gliederschmerzen heraus. So empfahl der Gelehrte Fuchs gegen Gliederschmerzen eine Salbe u.a. aus zerstoßenen, frischen Brennnesselblättern.

Das zeichnet die Brennnessel aus:
  • Verfügt über eine Reihe von Antioxidantien
  • Wirkt aktivierend und blutreinigend auf den Organismus
  • Wird bei rheumatischen Beschwerden empfohlen
  • Fördert das Durchspülen der Harnwege
  • Kann das Haarwachstum fördern

Anis

Anis (Pimpinella anisum), oder auch Pimpinelle, wie die einjährige Pflanze im Volksmund genannt wird, gehört zu der Familie der Doldenblütler. Im Aussehen ähnelt sie dem Dill, aber ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist ihr unverwechselbar starker aromatischer Geruch.

Die reifen Früchte (Samen) enthalten Flavonoide, Eiweiß, Phenolcarbonsäure und sind besonders reich an fettreichem und aromatischen ätherisches Öl, dem Anethol.

Geschichte

Anis wurde bereits bei den alten Ägyptern verwendet. Funde in einem Pharaonengrab weisen auf seine Anwendung bereits 1500 vor Christus hin. Im Mittelalter wurde es als „Liebeskraut“ eingesetzt.

Das zeichnet Anis aus:
  • Schleimlösende und reinigende Wirkung auf die Atemwege
  • Wirkt krampflösend bei Koliken, Blähungen und Magen-Darmbeschwerden
  • Beruhigende Wirkung auf entzündete Schleimhäute
  • Kann entzündungshemmend und bakterienabtötend wirken
  • Unterstützt eine stabile Verdauung und guten Appetit

Bockhornklee

Bockhornklee (Trigonella foenum-graecum) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und ist eine Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Es gehört zur Verwandtschaft des Schabzigerklee – der auch als Zigeunerkraut bekannt ist.

Bockshornkleesamen sind reich an Mineralien wie etwa Eisen, Kalium, Kalzium, Selen, Kupfer, Zink, Mangan und Magnesium. Außerdem enthält Bockshornklee Thiamin, Folsäure, Riboflavin, Pyridoxin (Vitamin B6), Niacin und die Vitamine A und C und ist reich an Fett- und Aminosäuren.

Geschichte

Im nordöstlichen Syrien fanden Archäologen verkohlte Samen, die sie der Kupferzeit zuordneten. Im Jordantal fand man Samen, die aus der Eisenzeit stammten. Aber auch im alten Ägypten und in China wurde die Pflanze rege genutzt. Karl der Große ordnete um 795 herum eine Landgüterverordnung an, in der er den Anbau von Bockshornklee forderte. Und im Mittelalter bauten Benediktinermönche Bockshorn an und versuchten sich sogar in neue Züchtungen.

Das zeichnet den Bockhornklee aus:
  • Seine antibakterielle Wirkung kann Mundgeruch verringern
  • Der hohe Eisen-, Magnesium- und Calciumgehalt kann für ein verbessertes Blutbild sorgen
  • Kann dazu beitragen, die Immunabwehr zu unterstützen
  • Wirkt appetitanregend
  • Positive Wirkung auf die Verdauung

Liebstöckel

Liebstöckel (Levisticum officinale), auch Maggikraut oder Luststock genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Levisticum aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae, veraltet Umbelliferae).

Die Bezeichnung Maggikraut entstand aufgrund der Geschmacksähnlichkeit der Maggi-Würze mit Liebstöckel. Maggi-Würze enthält jedoch kein Liebstöckel.

Geschichte

Bereits die Römer brachten den Liebstöckel aus Persien nach Europa. Dort war er zuerst vor allem in Nordeuropa beliebt und breitete sich später über ganz Europa aus. Dioskurides nannte den Liebstöckel „ligystikon“ und erklärte den Namen mit dem gehäuften Vorkommen in Ligurien.

Das zeichnet Liebstöckel aus:
  • Kann anregend auf den Stoffwechsel wirken
  • Geeignet bei Appetitlosigkeit und Verstopfung
  • Kann verdauungsfördernd wirken
  • Krampflösende Wirkung bei z.B. Magen-Darm-Problemen
  • Wirkt entzündungshemmend und harntreibend

Löwenzahn

Der Löwenzahn (Taraxacum herba) gehört zu der Familie der Asteraceae (Körbblütler) und hat einen bitteren und etwas salzigen Geschmack.

Er enthält viele Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium, Kieselsäure, Kalium und Eisen sowie die Vitamine A, C und E welche den gesamten Organismus stärken.

Geschichte

Er soll zwar schon in der Antike bekannt gewesen sein, wurde aber nicht richtig geschätzt. Erst 1577 erwähnt Hieronymus Bock in seinem Kräuterbuch die „Butterblume“, wie der Löwenzahn damals und auch heute gerne genannt wird.

Das zeichnet den Löwenzahn aus:
  • Regt den Appetit an und lindert Verdauungsbeschwerden
  • Bitterstoffe regen die Gallentätigkeit an
  • Kann blutreinigend und blutbildend wirken
  • Bringt den Stoffwechsel in Schwung
  • Harntreibende Wirkung

Mariendistel

Die Mariendistel (Silybum marianum, früher: Carduus marianus) gehört zur Familie der Korbblütler.

Sie ist eine natürliche Quelle der essenziellen Omega-6-Fettsäuren und pflanzlichen Steroide sowie reich an Vitamin E. Zudem enthält Mariendistel Silymarin. Dies steigert die Proteinsynthese und die Regenerationsfähigkeit der Leber und hat eine stark antioxidative Wirkung.

Geschichte

Die Mariendistel hat eine lange Tradition als heilsame Pflanze. Bereits um das Jahr 300 v. Chr. wurde sie im antiken Griechenland erstmals in den Schriften des Naturforschers Theophrastus von Eresos erwähnt. Rund drei Jahrhunderte später benennt das medizinische Standardwerk seiner Zeit, die Materia Medica, die Mariendistel als verlässliches Mittel gegen verschiedene Formen der Vergiftung. Vom antiken Griechenland über das Römische Reich bleibt die Lehre um die heilsamen Kräfte der Mariendistel bis ins beginnende Mittelalter und darüber hinaus erhalten.

Das zeichnet die Mariendistel aus:
  • Antioxidative Eigenschaften
  • Kann positive Wirkungen auf die Leber haben
  • Positiver Effekt bei Verdauungsbeschwerden
  • Kann entzündungshemmend wirken
  • Kann anregend auf den Gallenfluss wirken

Rosmarin

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) gehört zur Pflanzenfamilie der Lippenblüter und ist hauptsächlich im Mittelmeerraum verbreitet.

Es ist reich an ätherischen Ölen und enthält unter anderem auch Gerbstoffe, Flavonoide, Glycolsäure, Bitterstoffe und Saponine.

Geschichte

In der Antike scheint Rosmarin wenig Beachtung als Gewürz gefunden zu haben, obwohl es in der damaligen Kultur eine große Rolle spielte. Er war der Aphrodite geweiht. Berühmt war im 16. Jh. das "Aqua Reginae Hungariae", das aus frischen Rosmarinblüten, zusammen mit Alkohol, destilliert wurde und nach der Königin Isabella von Ungarn benannt wurde.

Das zeichnet den Rosmarin aus:
  • Wirkt antiseptisch
  • Kann dazu beitragen den Kreislauf anzukurbeln
  • Kann appetitanregend wirken
  • Kann die Magensaftproduktion steigern und die Verdauung anregen
  • Kann Blähungen vorbeugen
  • Enthält Bitterstoffe, die die Leberfunktion anregen

Salbei

Salbei (Salvia officinalis)), ist eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler. Er ist fast weltweit auf allen Kontinenten außer Antarktika und Australien verbreitet.

Er enthält viele wichtige Wirkstoffe wie z.B. ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide und Bitterstoffe und ist reich an Eisen und Zink.

Geschichte

Die Heilkunde des Altertums und des Mittelalters schätzte den Salbei und gebrauchte ihn häufig. In China wurde Salbei schon um 3.000 v.Chr. heilkundlich erwähnt. Die keltischen Druiden glaubten sogar, dass Salbei Tote zum Leben erwecken könnte.

Das zeichnet Salbei aus:
  • Desinfizierende Wirkung
  • Linderung bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum
  • Unterstützt bei der Reduzierung von Blähungen
  • Fördert die Verdauung
  • Kann bei Krämpfen beruhigend wirken
  • Positive Wirkung bei Mundgeruch


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