Fellwechsel beim Hund im Frühling – was jetzt wichtig ist
Der Frühling ist da – und für viele Hundebesitzer beginnt eine haarige, aber ganz natürliche Zeit: Der Fellwechsel steht an. Dein Hund verliert jetzt verstärkt sein Winterfell und bereitet sich auf wärmere Temperaturen vor. Besonders Rassen mit dichter Unterwolle wie Schäferhunde, Huskys oder Retriever zeigen einen intensiven Wechsel.
Doch was passiert eigentlich im Körper deines Vierbeiners, wie lange dauert dieser Prozess – und wie kannst du deinen Hund bestmöglich unterstützen?
Warum Hunde im Frühling ihr Fell wechseln
Der Fellwechsel ist ein natürlicher Prozess und wird in erster Linie durch die Länge der Tage, also die sogenannte Photoperiode, ausgelöst. Schon nach der Wintersonnenwende – meist um den 21. Dezember – registriert der Körper deines Hundes das langsam länger werdende Tageslicht. Diese Veränderung beeinflusst hormonelle Prozesse, insbesondere die Produktion von Melatoninund Prolaktin, und bereitet den Fellwechsel frühzeitig vor.
Im Frühjahr verändert sich der Haarzyklus deutlich und du kannst folgende Veränderungen bei deinem Hund erkennen:
- Die dichten Deck- und Unterhaare des Winterfells lösen sich.
- Neue, dünnere Sommerhaare wachsen nach.
- Die Dauer kann je nach Rasse, Klima, Felltyp, Haltung und individueller Veranlagung stark variieren.
- Der sichtbare Fellwechsel dauert oft mehrere Wochen – manchmal auch länger.
Besondere Aspekte: kastrierte und ältere Hunde
Kastrierte Hunde
Eine Kastration verändert das hormonelle Gleichgewicht deines Hundes. Daher kann es passieren, dass der saisonale Fellwechsel weniger ausgeprägt ist, das Fell dünner wird/ungleichmäßig wächst oder Haarzyklen länger/unregelmäßiger verlaufen. Die Reaktion auf die Tageslänge bleibt jedoch meistens erhalten.
Wenn dein Hund nach einer Kastration plötzlich kahle Stellen, stumpfes Fell oder ungewöhnlichen Haarausfall zeigt, sollte das unbedingt tierärztlich abgeklärt werden.
Ältere Hunde
Mit zunehmendem Alter arbeiten Haut und Haarfollikel langsamer. Das führt häufig zu dünnerem oder brüchigerem Fell, ängeren Regenerationsphasen oder stärkeren Auswirkungen bei ernährungsbedingten Defiziten. Auch altersbedingte Erkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion oder Cushing können das Fell verändern.
Seniorhunde profitieren in dieser Phase besonders von regelmäßiger Pflege und einer hochwertigen Ernährung.
So unterstützt du deinen Hund beim Fellwechsel
Tägliches Bürsten
Während des Fellwechsels ist regelmäßiges Bürsten unverzichtbar. Es entfernt lose Haare, fördert die Durchblutung des Hundes, unterstützt den natürlichen Fellwechsel und beugt Verfilzungen vor.
Je nach Felltyp eignen sich Unterwollbürsten, Striegel oder spezielle Tools wie der Furminator. Bei Hunden mit viel Unterwolle kann auch professionelle Unterstützung hilfreich sein – gerade dann, wenn das Fell schnell verfilzt oder besonders dicht ist.
„Je besser die Unterwolle gepflegt und regelmäßig entfernt wird, desto gesünder kann die Haut arbeiten – und desto leichter kommt der Hund durch den Fellwechsel.“ – Franziska Knabenreich, Hundefriseurin und Gründerin von feingemacht.
Hochwertige, artgerechte Ernährung
Ein gesundes Fell entsteht immer von innen heraus. Daher spielt die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle – und genau hier setzt WOLFSBLUT an. Unsere Rezepturen basieren auf natürlichen Zutaten, einem hohen Fleischanteil und einer durchdachten Kombination funktionaler Inhaltsstoffe, die Haut und Fell gezielt unterstützen.
Besonders wichtig während des Fellwechsels sind:
- Hochwertige Proteine für neues, kräftiges Fell
- Omega‑3‑ und Omega‑6‑Fettsäuren für Hautgesundheit und Glanz
- Zink, Biotin und weitere Mikronährstoffe für einen stabilen Stoffwechsel und schöne Fellstruktur
Durch die naturnahe Zusammensetzung unserer Produkte erhält der Hund genau das, was er für ein gesundes Fell und einen stabilen Stoffwechsel braucht – nicht nur im Frühjahr, sondern das ganze Jahr.
Nahrungsergänzungen beim Hund gezielt einsetzen
In intensiven Fellwechselphasen oder bei besonderen Bedürfnissen – etwa bei Seniorhunden oder Hunden mit sensibler Haut – können Ergänzungen sinnvoll sein.
Beispiele für Nahrungsergänzungen sind:
- Lachsöl oder andere Omega‑3‑Öle
- Seealgenmehl für zusätzliche Mineralstoffe
- Bierhefe als natürliche Biotinquelle
Diese Zusätze können Haut und Fell unterstützen und den Übergang ins Sommerfell erleichtern.
Wann solltest du aufmerksam werden?
Der saisonale Fellwechsel ist normalerweise völlig unproblematisch. Trotzdem gibt es Anzeichen, bei denen du genauer hinschauen solltest:
- Kahle Stellen
- Starker oder lokaler Haarausfall
- Juckreiz, Kratzen oder Rötungen
- Auffällige Schuppenbildung
In solchen Fällen ist ein Tierarztbesuch ratsam, um Allergien, Parasiten oder hormonelle Störungen auszuschließen.
Fazit: Mit der richtigen Pflege durch den Fellwechsel
Der Frühlingsfellwechsel ist ein natürlicher, durch Licht und Hormone gesteuerter Prozess. Mit regelmäßiger Fellpflege, einer nährstoffreichen Ernährung und einem wachsamen Blick auf Haut und Fell kannst du deinen Hund optimal unterstützen.
So sorgst du für ein gesundes, widerstandsfähiges Sommerfell – und für ein starkes Wohlbefinden deines Vierbeiners.


