Die körpereigene Feuerwehr

Der größte Teil des dem Körper zugeführten Schadstoffes Natrium-Chlorid wird von der körpereigenen Feuerwehr erfasst und für den Gesamtorganismus unschädlich gemacht. In Jahrmillionen hat die Weisheit des Lebens eine biologische Feuerwehr gefunden und installiert. Diese biologische Feuerwehr ist das genialste, was man sich vorstellen kann: es ist Wasser! Und zwar nicht irgend ein x-beliebiges Wasser, sondern reines Lebenswasser, nämlich jenes Wasser, das auch in den Zellen selbst die Lebensgrundlage seit Anbeginn des Lebens hält - jenes Salzwasser, das wir Zellwasser nennen. Und dieses salzige Zellwasser trägt in seiner Qualität schlicht und einfach Natursalz. Unsere Chromosomen mit den darin aufgerollten Genen schwimmen im Lebenswasser, dem Zellwasser.

 

Und dieses Lebenswasser in den Zellen ist die körpereigene Feuerwehr. Alle Schadstoffe, fast alle Gifte, also Stoffe, die den biologischen, harmonischen Ablauf stören und ihm gefährlich werden, also lebensgefährlich sind, werden von dieser körpereigenen Feuerwehr versucht, so schnell wie möglich zu neutralisieren, um sie in ihrer lebensgefährlichen Wirkung zu neutralisieren. Dieser Vorgang wird Hydration genannt. Was ist das?

 

Die Hydration

Unter Hydration versteht man einen biologischen Vorgang, der molekulare Schadstoffe mit Wassermolekülen ummantelt und damit unschädlich macht. Zu diesem Zweck braucht der Organismus allerdings das wertvollste Wasser, das der Körper besitzt, nämlich das salzige Zellwasser. Wie kann dies geschehen? Weil unentwegt Millionen von Zellen ab- und aufgebaut werden, wird das zwischendurch "freie" Zellwasser für diesen Zweck verwendet. Die Folge ist langfristig verheerend! Der Körper trocknet langsam aus.

 

Durch diese Feuerwehrfunktion bekommen die neu aufgebauten Zellen immer um eine Spur weniger Wasser. Ein jahrzehntelanger Prozess sorgt dafür, dass der gesamte Zellhaushalt – was die Wassermenge betrifft – schlapp wird! Die Zellen werden nicht nur schlapp, sie verlieren an Lebenskraft, was dazu führt, dass auch die in den Zellen schwimmenden Chromosomen, die Gene, nicht mehr in vollem Potential aufgebaut werden.

 

Die Telomere, das sind die Stöpsel an den jeweiligen Enden der Gene, bestöpseln eine immer kürzere Struktur von Genbausteinen. Dieses Geschehen hat einen Namen: die schleichende Vergreisung! Die Zellen werden schwach, trocknen ein und verlieren Potential. Dass sich dieses Geschehen im operativen Teil des Gehirns entsprechend auswirkt, erklärt so manchen individuellen Verfall.

 

Was geschieht mit den neutralisierten Schadstoffen?

Weil der Körper ein lebensnotwendiges Entgiftungssystem besitzt, wird dieses sofort und unmittelbar dafür verwendet. Im Durchschnitt kommen über die tägliche Nahrung bis zu 20 Gramm raffiniertes Salz, Natrium-Chlorid, in den Körper. Die gesündesten Nieren können nur maximal 7 Gramm pro Tag zur Ausscheidung behandeln. Bis zu 3/4 des täglich zugeführten Schadstoffs Natrium-Chlorid verbleiben im Körper.

 

Hier muss die Feuerwehr eingreifen. Diese mit hochwertigstem Lebenswasser ummantelten Schadstoffe verbleiben zunächst im Körper. Jedes Gramm Natrium-Chlorid (herkömmliches raffiniertes Kochsalz) bindet die 23fache Menge an Lebenswasser, lebenswichtigem Zellwasser.

 

Als Sekundäreffekt entsteht das, was den Menschen so gar nicht gefällt. Diese mit einem Wassermantel unschädlich gemachten Natrium-Chlorid-Moleküle werden im Körper selbst ausgelagert und schwemmen ihn auf. Ein vollkommen paradoxes Geschehen tritt in Kraft: lebenswichtiges Zellwasser wird vermindert und nutzloses Wasser (gebunden an Natrium-Chlorid) wird in bestimmten Körperzonen ausgelagert, so genanntes Wassergewebe – ein Gewebe, das keine wirkliche biologische Funktion erfüllt, dafür aber stellt es einen idealen Nährboden für Ablagerungen und Bakterien dar.

 

Als wenig erfreuliche, logische Begleiterscheinung zeigt die Körperwaage im Bad stetig zunehmend Übergewicht an. Die unnützen Wasserdepots im Körper schlagen sich auch auf die Linie und belasten nicht nur unnötig den Organismus, sondern auch das optische Outfit.

 

Die Kristallisation von Natrium-Chlorid

Die Hydration – die primäre Sicherheitsfunktion der biologischen Feuerwehr – hat nur eine begrenzte Leistungskapazität. Diese Begrenzung ist darin begründet, dass ab einer gewissen Verringerung des Zellwassers aus überlebensnotwendigen Gründen das Zellwasser erschwert freigegeben wird. Wenn der Wasserhaushalt der Zelle unter 60% sinkt, tritt akute Lebensgefahr ein.

 

In diesem Falle schaltet der Organismus auf den nächsthöheren biologischen Schutzmechanismus. Das nicht entsorgbare Natrium-Chlorid wird kristallin gebunden: die im organischen Kreislauf meist reichlich vorhandenen tierischen Eiweißverbindungen verstofflichen sich zu scharfkantige Kristallen. Nierensteine, Gallensteine und die lieben Kristallchen, die in Gelenken abgelagert werden, melden dem operativen Bewusstsein schmerzhaft an, was bereits läuft.

 

Doch der unwissende Träger hat keine Ahnung, wie er zu seinem Vergnügen kommt. Fälschlicherweise wird volkstümlich auch von Verkalkungen gesprochen, in den meisten Fällen hat das mit Kalk nichts zu tun. Eine Unzahl von so genannten Krankheiten, die man allmählich so hat, sind nichts anders als auf Natrium-Chlorid zurückzuführen.

 

Von Kindheit an wird der moderne Lebensbürger still und klammheimlich, dafür aber stetig zunehmend mit Natrium-Chlorid "vergiftet". Manche Kinder reagieren frühzeitig hoch sensibel auf dieses Drama. Und dies nicht nur körperlich. Allenthalben ist der Begriff psychosomatisch bekannt; kaum jemand hat eine Ahnung, dass es auch einen Umkehreffekt gibt, dass nämlich eine rein körperlich bedingte biologische Störung eine nachhaltige Rückkoppelung auf die Psyche hat.

 

Der Körper ist nicht krank, die Zellen sind nur durstig
Die Frage, die sich auf diesen bereits weithin bekannten Slogan aufdrängt, ist: Warum holt sich die Zelle denn nicht das Wasser wieder, das sie abgeben musste? Leider kann die Zelle Wasser nur in dem Maße aufnehmen, als ihr Natursalz zur Verfügung steht. Kommt sie an die gute Ware nicht ran, und das ist im Normalfall heutzutage fast bei jedem Menschen der Fall, muss sie im Mangelzustand verbleiben.

 

Die so wichtige biologische Feuerwehr – die Hydration – kann ihre eigentliche Aufgabe nur noch verringert erfüllen, nämlich herkömmliche Schadstoffe im Körper zu neutralisieren, dazu gehören eben zahlreiche Stoffe, die über die Nahrung in den Körper kommen. Dafür hat sich der biologische Schutzmechanismus eigentlich entwickelt. Mit dem Konsum von Natrium-Chlorid wird er zweckentfremdet blockiert.

 

Was tun, um seinen Salzmangel auszugleichen

Ganz einfach! Richtiges Salz, also Natursalz, für seine Lebensmittel verwenden! Selbst für den Fall, dass richtiger Weise der Mensch wieder beginnt, Wasser zu trinken, was übrigens eine der wertvollsten Stabilisierungsunterstützungen für den lebendigen Organismus darstellt, können die Zellen sich nur dann wieder voll sanieren, wenn sie auch Natursalz zur Verfügung haben. Daher ist ein qualitativ hochwertiges Kristallsalz zu empfehlen.